UND DER MENSCH SCHUF GOTT NACH SEINEM WUNSCH

Es ist erstaunlich festzustellen, dass christliche Bewegungen mit einem starken Wachstum, wie die Neue Apostolische Reformation, einen Gott im Dienste der Menschen vorstellen, der da ist, um all ihre Wünsche zu erfüllen: Geld, Gesundheit, Glück…..

Man sucht nicht mehr den Gott der Bibel, Sein Wort zu entdecken, sondern erfindet sich einen Gott wie man ihn möchte.

Man will sich keine Hölle vorzustellen, man will, dass alle gerettet sind: man tut wie Paul Young (Schriftsteller der Hütte), und stellt sich einen Gott vor, der Alle rettet, sogar gegen ihren Willen. Er sagt sogar, dass Christus in jedem Mensch wohnt.

Man will reich werden: man hört denjenigen zu, die das Wohlstandsevangelium predigen. Geben sie diesen Pastoren, und Gott wird ihnen hundertfach geben (also geben sie viel).

Die grösste Kirche in den Vereinigten Staaten ist die Lakewood Church in Houston, deren Pastor Joel Osteen ist. Was predigt er? Dazu sagen die Titel seiner Bücher viel:

  • Die Kraft des ICH BIN
  • Werdet ein besseres Ihr
  • Ihr wollt, ihr könnt
  • Denkt besser, lebt besser
  • Ich deklariere
  • ……..

„Ich Bin“ ist einer der Namen Gottes:

Mose 3, Vers 14: Gott sprach zu Mose: „Ich bin der ich bin!“ Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israels sagen: „Ich bin“, der hat mich zu euch gesandt.

Jesus sagte auch in:

Johannes 8, Vers 58: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, ehe Abraham ward, bin ich!

Aber täuschen sie sich nicht, das erste erwähnte Buch: „Die Kraft des ICH BIN“ spricht nicht von der Kraft Gottes. Nein, sondern von ihrer Kraft, und der Wichtigkeit, nach ihm, eine sehr hohe Meinung von sich selbst zu haben. Joel Osteen predigt, was man unter der Coué Methode“ kennt.

( Autosuggestion, oder die Kraft der Selbstbeeinflussung durch positives Denken)

Nach Osteen, sagen sie „Ich bin reich“ und sie beginnen schon reich zu sein.

Seine Kirche empfängt jede Woche mehr als 50‘000 Personen, die kommen um zu hören, was sie Lust haben zu hören und was ihnen „gut tut“.

Timotheus 4. Verse 3-4: Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Lüsten Lehrer aufhäufen werden, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.

Und was sagt der Apostel Paulus zu Timotheus in den folgenden Versen:

Timotheus 4. Vers 5: Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, ertrage die Leiden, tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!

Derselbe Apostel Paulus erlitt viele Prüfungen (Leiden) während seinem Leben:

Korinther 11. Verse 24-28: Öfters in Todesgefahren, von den Juden habe ich fünfmal vierzig Streiche weniger einen empfangen; dreimal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. Ich bin oftmals auf Reisen gewesen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren durch Mörder, in Gefahren vom eigenen Volke, in Gefahren von Heiden, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meere, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Arbeit und Mühe, oftmals in Nachtwachen, in Hunger und Durst; oftmals in Fasten, in Kälte und Blösse; zu alledem der tägliche Zulauf zu mir, die Sorge für alle Gemeinden.

Und trotzdem sagt er uns:

Römer 8. Vers 18: Denn ich halte dafür, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht in Betracht kommen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.

Wo sieht man den Wohlstand, den Reichtum? Zahlreiche Stellen in der Bibel warnen uns vor dem Reichtum. Keiner verdammt die Armut. Lesen sie Matthäus 5.

Gewisse Gotteskinder sind reich, was aber nicht das Los von allen Christen ist, und noch weniger der Wille Gottes, dass alle reich seien.

Bill Johnson lehrt, dass Gott will, dass jeder Christ eine Arbeit habe, ein Haus und keine Schulden. Das ist nicht biblisch. Gott sorgt für uns, aber wenn sie kein Haus haben, ist es nicht, weil Gott sie nicht segnet.

 

Offenbart das Kreuz unseren Wert?

Kris Valloton von der Bethel Church schreibt, dass der Heilige Geist uns nicht überzeugt dass wir Sünder sind, sondern vom Wert den wir haben. Die deutsche Übersetzung ist ein bisschen schwierig, doch in Englisch steht: „Conviction is from the Holy Spirit. When you behave badly, conviction says, you are way too awsome to be acting like that‘. Denn “conviction” kann in Englisch auch Verdammnis bedeuten. Was Chris Vallotton uns sagt ist, dass wenn wir uns schlecht verhalten (beachten sie, dass er nicht von Sünde redet), uns der Heilige Geist sagt, dass wir zu wundervoll sind um uns so zu verhalten.

Todd White erklärt ebenfalls, dass das Kreuz nicht unsere Sünde offenbart, sondern den Wert den wir in Gottes Augen haben. Er erklärt, dass wir nicht 80‘000 $ für ein Auto bezahlen würden, das nur 20‘000 $ Wert hat. Christus stirbt also nicht auf dem Kreuz, wenn wir nicht einen Wert haben der den Tod auf dem Kreuz berechtigt!

So entfernen wir also die Gnade. Gemäss Todd White sind wir nicht durch Gnade errettet, sondern weil wir einen grossen Wert haben.

Die Bibel sagt uns genau das Gegenteil von Todd White:

Römer 5. Verse 6-8: Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur rechten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschliesst sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

 

Sind wir die Schöpfer Gottes?

Werden wir Gott schaffen so wie wir Ihn wünschen?

Sie haben alle gehört, wie Ehen arrangiert werden. Stellen sie sich vor, sie werden informiert, dass man für sie ihr/e Verlobte/r ausgewählt hat. Sie haben sie (ihn) noch nie gesehen. Er/sie schreibt ihnen, um sich vorzustellen und sich zu beschreiben. Aber sie lesen den Brief nicht, sie stellen sich die versprochene Person vor: der/die charmante Prinz/Prinzessin.

Wenn sie dieser Person begegnen werden, wem begegnen sie? Der Person die sie sich vorstellten oder derjenigen die ihnen schrieb? Wie wird sie aussehen, so wie in ihren Träumen oder so wie sie sich im Brief beschrieb?

Ebenso geht es mit Gott. Es ist Sein Wort, die Bibel, die Ihn uns offenbart.

Eines Tages werden wir Gott begegnen.

Amos 4. Vers 12: So schicke dich an, Israel, deinem Gott zu begegnen!

Lesen Sie die Bibel! Viele werden überrascht sein, festzustellen, dass der vom Pastoren/Kirche vorgestellte Gott anders ist als der wahre Gott. Dass nur einige, aus dem Inhalt herausgenommene, Stellen (wenn die Bibel zitiert wird), erwähnt werden, um die Botschaft des Wohlstandes zu unterstützen. Indem man nur einen ganz kleinen Teil anschaut, und ihn nach Wunsch vergrössert, verkrümmt man die Wahrheit.

Manche werden sagen: wir haben den Heiligen Geist, wir müssen die Bibel nicht mehr lesen. Der Heilige Geist offenbart uns neue Sachen. Das predigt unter anderem die Neue Apostolische Reformation. Sie minimisieren die Sünde, die übrigens ein Tabu-Wort geworden ist, das Christus niederdrückt, der nicht mehr der auf die Erde gekommene Gott ist – 100% Mensch ohne Sünde, und 100% Gott – sondern ein Mann der an seiner Taufe eine Salbung bekam, und vor allem den Mann auf einen Sockel stellen. Sie verwechseln Gott und die Kinder Gottes, Schöpfer und Geschöpfe.

Römer 1. Vers 25: ….welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!

Prüfen sie die Lehren der Neuen Apostolischen Reformation, von der Bethel Church, IHOP und andern. Sie reden nur von ihnen, vom Wert den sie haben, von der Kraft die sie haben, dem Glück das Gott hat sie zu haben.

Sie reden von dem was Gott für sie tut, wie ein Automat. Sie brauchen Geld, so fragen sie Gott. Natürlich erinnert man sie, dass wer sät auch erntet, also geben sie und sie werden bekommen. Es geht wie bei einem Lotto, nur dass sie eigentlich jedes Mal gewinnen werden.

Wir haben einen Gott der gut ist, der für uns sorgt. Aber er verspricht uns nicht das Paradies auf Erden. Eine Zeit wird kommen, wo jede Träne, jedes Leid verschwinden wird. Diese Zeit gibt es nicht vor der Rückkehr des Herrn.

Für diejenigen die englisch lesen, hier ein Zeugnis von Joni Eareckson Tada, das uns zum Nachdenken bringt: Reflections on the 50th Anniversary of My Diving Accident.

Das Wohlstandsevangelium ist eine grosse Gefahr für unsere Kirchen.

Das Gleichnis desjenigen der auf den Felsen baut und des andern der auf den Sand baut, erklärt gut, dass uns die Prüfungen nicht erspart bleiben (Matthäus 7. Verse 24-27). Der Unterschied zwischen den beiden ist nicht, dass derjenige der auf den Felsen baut den Sturm nicht erleidet, sondern, dass sein Haus während dem Sturm standhält.

Deshalb ist es wichtig auf den Felsen zu bauen und nicht auf Illusionen.

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16 September 2017 admin News No Comments
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